Familotel Kinderhotel ULRICHSHOF Bayerischer Wald
Familotel Kinderhotel ULRICHSHOF Bayern

Kötztinger Zeitung: Von der "Schnapsidee" zum Bio-Hotel

16.09.2006
Nur noch biologische Produkte im ULRICHSHOF - Erstes Bio-Kinderhotel Europas
Zettisch.

In Zeiten in denen die Verbraucher von einem Gammelfleischskandal in den nächsten gedrängt werden und Essen zum Nervenkitzel geworden ist, hat sich Ulrich Brandl für seinen Ulrichshof etwas besonderes einfallen lassen: Die Kost auf biologische Nahrungsmittel umzustellen und somit den Titel "Erstes Bio-Kinderhotel Europas" für sich beanspruchen zu können. Zu diesem Ereignis hat sich am Freitag viel Prominenz im beschaulichen Örtchen Zettisch eingefunden. Neben Landrat Theo Zellner erwies auch MdB Klaus Hofbauer dem Hotelier die Ehre.

"Angefangen hat alles mit einer Schnapsidee, und jetzt haben wir unsere gesamte Küche auf Bioprodukte umgestellt", erklärt der Inhaber Ulrich Brandl. Seine Entscheidung habe zum einen das Streben nach einem höheren Qualitätsniveau beeinflusst und zum anderen gebe es immer mehr Kinder, die allergisch auf diverse Lebensmittel reagieren. Ein Großteil der Allergien werden nunmal durch Konservierungs- und Farbstoffe ausgelöst, da liege es in einem Kinderhotel nahe, die Kost auf Bio umzustellen.

Nach einer Umfrage unter den Gästen, die zu 70 Prozent für die Umstellung waren, bekam die Sache im Januar Hand und Fuß. "Wir haben bei unserer Umfrage den Gästen deutlich gemacht, dass sich Bioprodukte auf den Preis auswirken werden und sie sind nicht abgesprungen. Das war erstaunlich", wundert sich Ulrich Brandl.

Unter den Gästen habe es drei Gruppen gegeben: Die erste Gruppe interessierte sich nicht besonders für die Umstellung. Die zweite Gruppe war hellauf begeistert, da sie wegen Kinder, die unter Allergien litten, schon längst auf Bio umgestiegen sind und freuten sich, dass sie dies jetzt auch im Urlaub genießen können. Die dritte Gruppe war unentschieden, ließ sich aber für die Idee eines Biohotels begeistern. "Wie es immer bei solchen Schnapsideen ist, mussten auch meine Angestellten die Ideen in die Tat umsetzen", scherzte der Hotelier.

Der Küchenchef des Hauses, Markus Pinapfel, setzte sich seit Februar mit der "Schnapsidee" seines Chef auseinander. "Anfangs dachten wir, es sei ganz einfach, die Küche umzustellen, aber bis wir Biolieferanten fanden, verging einige Zeit", erklärte Markus Pinapfel die Situation. Nachdem sie sich aber besser informiert hatten, stellte sich heraus, dass in der näheren Umgebung ungeahnt viele Bioproduktanbieter vorhanden seien. Besonders habe ihn gefreut, dass der Bäcker und Metzger, die schon seit Jahren treue Lebensmittellieferanten sind, auf dem Zug mit den Bioprodukten aufgesprungen seien. Im April war die Kücke vollkommen auf Bio eingestellt und der Zertifizierung stand nichts mehr im Wege.

Landrat Theo Zellner war es eine besondere Ehre, bei der Übergabe der Biotafel dabei zu sein. "Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, weil da liegt einem das Herz schon auf der Zunge, wenn man hier im ersten Biohotel Europas steht", staunte der Chamer Landrat. Es gebe, so Zellner, viele, die immer von Veränderungen und neuen Ideen sprechen, aber kaum einer setze seine Vorstellungen um. Ulrich Brandl sei ein Mann der Tat. Er habe irgendwelche Gedanken im Kopf und mache sie immer sehr schnell zur Realität. So könne man sich für Brandl mindestens einmal im Jahr ein Kreuzchen im Kalender machen, da er immer wieder etwas neues präsentiere.

"Der Uli kümmert sich um den Aufbau des Tourismus in der Region. Solche Männer brauchen wir", appellierte Zellner. Dazu habe der Ulrichshof eine der stärksten Übernachtungszahlen im gesamten Bayerischen Wald, was wohl seiner konsequenten Umsetzung der Hotelphilosophie zu verdanken sei. Am guten Ruf der Region sei Brandl maßgeblich beteiligt. "Der Erfolg des Ulrichshofs ist eigentlich mir zu verdanken, weil ich den Küchenchef in der Schule unterrichtet habe. Da wurde die Basis für einen erfolgreichen Bio-Küchenchef geschaffen", lachte der frühere Lehrer Zellner.

Auch der Rimbacher Bürgermeister Theo Amberger kann sich über den Tatendrang des Hoteliers glücklich schätzen. In einer Zeit, wo es immer schwieriger sei, neue Gäste zu gewinnen, sei die Weiterentwicklung enorm wichtig. "Dass im Ulrichshof Qualität mit Service verbunden wird, wurde uns schon öfter eindrucksvoll bewiesen. Mit seiner neuen Idee wurden wir ein weiteres Mal überrascht", freute sich das Gemeindeoberhaupt. Rimbach sei voll auf Tourismus eingestellt und der Ulrichshof trage einen großen Teil für eine erfolgreiche Tourismuswerbung bei. Mit seinem Kinderhotel habe er eine Marktlücke entdeckt. "Dazu jetzt auch noch ein Biohotel: Das ist etwas Einzigartiges", meinte Amberger. Mit diesem Schritt nehme das Hotel eine Spitzenstellung in der Branche ein.

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