
Event
ULRICHSHOF Familienfestival 2026
08.08.2025 - 09.08.2026
Zwei Tage Musik, Mitmachen, Entdecken und gemeinsame Zeit: Am 8. und 9. August fand das zweite ULRICHSHOF Familienfestival in Zettisch statt.
Fotos: Gregor Raab, Michaela Lankes, Darina David
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wurde das Festival 2026 erstmals auf ein ganzes Wochenende ausgeweitet – mit einem abwechslungsreichen Tagesprogramm für Kinder und Familien sowie zwei Abendveranstaltungen für Erwachsene. Für ULRICHSHOF Juniorchef Nikolaus Brandl, der das Festival gemeinsam mit Florian Mühlbauer von Vogel.Wuid initiiert hat, liegt das Besondere vor allem im Ort und im Konzept: Gefeiert wird nicht auf irgendeiner Festivalwiese, sondern mitten auf dem ULRICHSHOF Gelände – dort, wo sonst Pferde grasen und Familien ihren Urlaub verbringen.


Kurze Wege, Angebote für unterschiedliche Altersgruppen und bewusst eingeplante Freiräume zwischen den Programmpunkten machen das Festival zu einem echten Erlebnis. Schon beim Eintritt durfte sich jeder Gast über eine Goodie Bag mit Snacks und Gutscheinen freuen. Dass das Konzept Generationen verbindet, zeigte sich auch unter den Besuchern: Eine Familie erlebte das Festival sogar gemeinsam mit Kindern, Eltern und Großeltern.

Ich fand's richtig cool, hat mega Spaß gemacht, die Leute haben richtig abgerockt und gefeiert!
Nilsen
Musik, Mitmachen, Mega-Stimmung
Auf der großen Festivalbühne sorgten Rodscha aus Kambodscha & Tom Palme, Nilsen, die DONIKKL Crew und der Singende Bauernhof für Musik, Bewegung und ausgelassene Stimmung. Lena Kinderfragen brachte mit ihrer interaktiven Wissens-Show die Köpfe zum Rauchen. Durch das Nachmittagsprogramm führte Moderatorin Vanessa Meisinger.
Auch die Künstler selbst zeigten sich begeistert. „Ich fand’s richtig cool, hat mega Spaß gemacht, die Leute haben richtig abgerockt und gefeiert“, resümierte Nilsen nach seinem Auftritt. Für ihn spiele es keine Rolle, ob bei einem Konzert zehn, hundert oder tausend Menschen vor der Bühne stehen: Entscheidend sei die Stimmung – „und die war von Anfang bis Ende da“. Sänger Rodscha brachte das Konzept des Wochenendes ebenfalls auf den Punkt: „Das ist ein ganz besonderes Festival, weil hier mit ganz viel Herz für Klein und Groß ein Hammerprogramm geboten wird.“ Gefallen haben ihm vor allem die lockere Stimmung und die neue Bühne: „Wir finden die Location super, die Bühne fügt sich so gut ein in dieses schöne Areal, als ob sie schon immer da gewesen wäre.“
Doch längst nicht alles spielte sich vor der Bühne ab. Hüpfburgen, Edelsteinsuche, Henna-Kunst, Kinderschminken, Glitzertattoos, Glücksrad und zahlreiche weitere Aktionen verwandelten das Gelände in einen großen Erlebnisbereich. Bei hochsommerlichen Temperaturen sorgten Wasserspiele, Sonnenschirme und Schattenplätze für Abkühlung und kleine Verschnaufpausen.

Mehr Schatten, Pommes & Spaß
Nach dem ersten Festival hatte das Organisationsteam die Rückmeldungen der Besucher gesammelt und daraus konkrete Veränderungen für die zweite Ausgabe abgeleitet. Dass daraus wirklich etwas gelernt wurde, macht Nikolaus Brandl sichtlich stolz – ebenso wie die Tatsache, dass das Festival von einem kleinen Kernteam gemeinsam mit den verschiedenen Hotelabteilungen gestemmt wurde. Viele der diesjährigen Veränderungen seien direkt aus dem Gästefeedback entstanden – von mehr Schatten und Sitzgelegenheiten bis hin zu, wie Brandl augenzwinkernd ergänzt, „viel mehr Pommes“.
Dass die Weiterentwicklung bei den Besuchern ankam, zeigen die Rückmeldungen vor Ort. Eine Familie aus Laaber zog im direkten Vergleich zur Premiere ein klares Fazit: „Wir waren beim ersten Familienfestival auch schon da, dieses Mal ist es sogar noch besser!“ Vor allem die zusätzlichen Schirme, Wasserspiele sowie das Essen kamen gut an. Ihr kleiner Sohn freute sich besonders über die Musik und die Snacks aus seiner Goodie Bag. Eigens wegen Rodscha und Tom war eine Familie aus dem Landkreis Freyung-Grafenau angereist. Sie lobte vor allem die entspannte, familiäre Atmosphäre: „Hier ist es so gemütlich, nicht überfüllt und überhaupt nicht stressig.“ Auch Gäste aus Baden-Württemberg entdeckten das Festival während ihres Urlaubs im Bayerischen Wald über den Instagram-Kanal von Rodscha und Tom. Ihr Fazit: eine „Top-Idee“, die sie weiterempfehlen würden – und im nächsten Jahr wollen sie wiederkommen.


Zwischen Kalkulation und Kinderlachen
Hinter dem Festival steckt für die Organisatoren auch eine Herausforderung: ein Veranstaltungsprogramm auf die Beine zu stellen, das sich qualitativ abhebt und gleichzeitig für Familien bezahlbar bleibt. Genau diese Balance zwischen Anspruch und Realität bezeichnet Brandl als eine der größten Herausforderungen der vergangenen Monate. Dafür seien auch Entscheidungen getroffen worden, die aus betriebswirtschaftlicher Sicht durchaus mutig waren. Entscheidend sei letztlich gewesen, dass die Familien ein rundum gutes Gefühl mit nach Hause nehmen.
Einen dieser besonderen Momente erlebte Brandl beim Auftritt der DONIKKL Crew. Als plötzlich nicht nur die Kinder, sondern auch die Papas auf der Bühne mithüpften, sei für ihn klar gewesen: „Solche Momente kann man nicht planen.“ Genau darin liegt für ihn der Kern des Festivals – Erinnerungen entstehen zu lassen, die über den eigentlichen Veranstaltungstag hinausreichen. Nicht einfach „Wir waren auf einem Festival“, sondern beispielsweise der Moment, in dem das eigene Kind zum ersten Mal alleine vor der Bühne tanzt. „Solche Bilder tragen Familien jahrelang mit sich“, so Brandl.

Am Abend gehörte die Bühne den Großen
Nach dem Familienprogramm verwandelte sich das Festivalgelände an beiden Tagen noch einmal. Am Samstag brachte die bayerische Rockband D’Hundskrippln das Publikum zum Feiern, am Sonntag sorgte Christian Bumeder alias Bumillo mit seinem Comedy-Kabarett „Meister Bumeder“ für einen humorvollen Abschluss des Wochenendes.
Für Nikolaus Brandl war gerade der Samstagabend eines seiner persönlichen Highlights. Nach dem Familienprogramm am Nachmittag habe sich die Wiese komplett verändert: Nachbarn, Stammtische und Paare aus der Umgebung feierten gemeinsam zu D’Hundskrippln. Diese besondere Energie, wenn bayerische Musik auf ein Publikum trifft, das einfach Lust auf einen guten Abend hat, sei für ihn „einfach mega“ gewesen.


Ein Fest mit vielen Machern
Hinter den zwei Festivaltagen standen viele Monate der Vorbereitung. Neben Nikolaus Brandl und Florian Mühlbauer waren das ULRICHSHOF Event-Team sowie zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Hotelabteilungen beteiligt. Auch Partner und Künstler trugen wesentlich zum Gelingen des Wochenendes bei.
Für Brandl ist genau dieses Zusammenspiel entscheidend: Das Familienfestival sei keine externe Veranstaltung auf dem Hotelgelände, sondern werde vom ULRICHSHOF Team selbst getragen. Das Vertrauen der Partner und Künstler sei etwas, das man sich eigentlich über Jahre erarbeite – und umso wertvoller für die Veranstaltung.
Nach dem Festival ist vor dem Festival
Und wie geht es weiter? Fest steht bereits: Das ULRICHSHOF Familienfestival wird fortgesetzt. Bevor über Termin und Format für 2027 entschieden wird, möchte das Organisationsteam – genau wie nach der Premiere – zunächst die Rückmeldungen der Besucher auswerten und daraus die nächsten Schritte ableiten. Am Ende geht es für Nikolaus Brandl vor allem um die Erinnerungen, die an diesem Wochenende entstanden sind. Wenn das ULRICHSHOF Familienfestival der Ort sei, an dem Familien solche gemeinsamen Momente erleben, „haben wir unseren Job gemacht“.
Alle Neuigkeiten rund um das ULRICHSHOF Familienfestival finden Sie unter ulrichshof.com/familienfestival. Melden Sie sich außerdem zu unserem Newsletter an und bleiben Sie über alle Neuigkeiten für 2027 auf dem Laufenden.

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